08/16

Gedanken und Texte zum Thema Neurodivergenz


Autismus

  • Neurodivergenz und Kunstverständnis

    Neurotypische und neurodivergente Wahrnehmung unterscheiden sich. Manchmal recht offensichtlich, manchmal ganz subtil. Diese Unterschiede zeigen sich nicht nur im Alltag oder sozialen Situationen, sondern scheinen auch im Bereich der Kunst sehr deutlich. Unabhängig von Geschmack oder Bildung beschreiben neurodivergente Menschen häufig, dass sie Kunst besonders intensiv, dicht oder tief erleben – zugleich können stark emotionale… Continue reading

  • Theory of Mind (und das Double-Empathy-Problem)

    Die Theory of Mind (ToM) bezeichnet die Fähigkeit, mentale Zustände anderer Menschen zu erkennen und zu interpretieren – also zu verstehen, was andere Person wissen, fühlen oder beabsichtigen, selbst wenn es sich von der eigenen Perspektive unterscheidet.Der Begriff stammt aus der Entwicklungspsychologie und spielte zunächst vor allem für das Verständnis kindlicher sozialer Entwicklung eine Rolle,… Continue reading

  • Warum viele Frauen keine passende Diagnose bekommen

    Viele autistische Frauen haben jahrzehntelang nach einem Erklärungsmodell für ihr Erleben gesucht – für ihre Reizfülle, ihre soziale Unsicherheit, ihre innere Anstrengung und die Diskrepanz zwischen Außenbild und Innenwelt. Sie beschrieben ihre Probleme und ihre Symptome, doch wurden sie oft überhört, verharmlost oder in andere Kategorien eingeordnet. Ihre Überforderung wurde als Sensibilität gedeutet, ihre soziale… Continue reading

  • Weibliche Autismusprofile (Allgemeines & Überblick)

    Autistische Wahrnehmung folgt einer inneren Logik, die bei allen autistischen Menschen ähnlich funktioniert – doch wie sie sich nach außen zeigt, kann sehr verschieden sein. Das liegt weniger am Autismus selbst als an sozialen Erwartungen, erlernten Strategien und individuellen Wegen, mit der Wahrnehmung umzugehen. Continue reading

  • Autismus verstehen: Warum Verhalten nur die Oberfläche ist

    Lange Zeit beruhte die Beschreibung von Autismus nahezu ausschließlich auf der Beobachtung männlicher Kinder, die in psychiatrischen Einrichtungen oder Kliniken auffielen. Man betrachtete Autismus als eine Art sichtbare Andersartigkeit, erkennbar an bestimmten Mustern, die von der Umgebung als irritierend oder ungewöhnlich wahrgenommen wurden. Continue reading

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